Homemade Sushi

Letzte Woche haben wir uns an etwas herangewagt, das wir schon länger vor hatten: Selber Sushi machen! Bei diesem Vorhaben ist es natürlich wichtig, die richtigen Utensilien und Zutaten zu haben, deshalb werde ich dieses Mal etwas genauer darauf eingehen.

Zutaten

Sushireis
Algenblätter
etwas Essig
SalzRoter Thunfish
Lachs

Salatgurke
Avocado
Karotte

Soya-Sauce
Wasabi-Paste
Ingwer

Anstelle von Essig und Salz kann man natürlich den richtigen Reisweinessig kaufen, würde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall machen, weil der Geschmack vom Reis wahrscheinlich trotzdem besser wird.

Mengenmäßig hängt es natürlich davon ab, wie man die Makis füllen möchte. Generell kann man pro Person ca 100 g Reis und 100 g Fisch rechnen. Vom Gemüse braucht man eigentlich erstaunlich wenig, wir sind für 7 Personen (inkl. rein vegetarischen Makis) mit einer halben Avocado, einer Drittel Salatgurke und einer halben Karotte ausgekommen.

Pro Person reicht ca ein Algenblatt wenn man zusätzlich Nigiri-Sushi macht.

Reis und Algenblätter habe ich beim Spar gekauft, die haben da eigentlich ein beeindruckendes Asia Regal. Kann ich auch beides weiter empfehlen. Bei größeren Mengen ist der Reis aber wahrscheinlich in einem Asia Shop billiger.

Die Wasabi-Paste hatten wir auch vom Spar, die kann ich aber echt nicht weiterempfehlen. Die Soya Sauce (ich weiß leider nicht mehr woher die ist aber man sieht sie am Bild) war auch nicht gut, da gibt es weit bessere im Asia Markt oder auch in anderen Supermärkten.

Ingwer wird beim Sushi essen immer zwischen den einzelnen Häppchen verspeist um den Gaumen zu neutralisieren. Den habe ich auch vom Spar und der war wirklich toll, genauso wie beim Asiaten.

Unsere Zutaten (pp)
Unsere Zutaten (pp)

Zubehör

Bambusmatte
Stäbchen
Schalen für Saucen und Ingwer
mind. 1 richtig scharfes Messer

Die Bambusmatte habe ich im Asia Shop gekauft, die gibt es um echt wenig Geld. Und ohne sie ist man verloren 😉

Zubereitung

Aufgrund diverser Leseschwierigkeiten (;)) habe ich den Reis etwas anders gemacht, aber im Grunde kann man ihn nach Packungsanleitung zubereiten. Als ersten Schritt sollte man ihn auf jeden Fall gut abspülen, da fließt ziemlich viel weiße Flüssigkeit davon. Danach kann man ihn eine Stunde in kaltem Wasser aufweichen lassen. Dann wird er angeblich noch klebriger, ich habe den Schritt aber ausgelassen und hat trotzdem super geklebt.
Den Reis lässt man nur 2 Minuten aufkochen und dann mind. 15 Minuten auf niedrigster Stufe quellen. Dafür benötigt man mindestens die doppelte Menge an Wasser wie Reis. Ob der Reis fertig ist merkt man am besten in dem man ihn kostet.

Anschließend gibt man den Reis in eine Schüssel und lässt ihn abkühlen. Für den Geschmack gibt man ein wenig Essig und Salz dazu.

Klebriger Sushi Reis (pp)
Klebriger Sushi Reis (pp)

Makis

Makis sind die in Algen gerollten Fische. Dazu benötigt man eine Bambusmatte auf die man ein Algenblatt legt. Darauf streicht man (am besten mit einem Messer!) eine 1 cm dicke Reisschicht auf und lässt nur “oben” 1-2 cm frei. Ich habe echt einiges versucht und im Internet wird auch geschrieben man kann den Reis mit den Händen auftragen aber mit einem Messer ist mir das um einiges besser gelungen.

Danach schneidet man die Gurke, Avocado, Karotte und die Fische in möglichst lange (damit man nicht stückeln muss) Streifen mit ca 1 cm Durchmesser.

Jetzt ist es Zeit zum kreativ werden, gute Füllungen sind meiner Meinung nach eine Sorte Fisch + eine Sorte Gemüse oder Makis nur mit Fisch. Für die vegetarischen Makis hab ich auch variiert zwischen jedes Gemüse einzeln und Kombinationen aus Karotte, Avocado und Gurke.

Die gewünschten Inhalte legt man ca. 1 cm vom Rand entfernt auf das Algenblatt und rollt dann mit Hilfe der Matte das Maki. Das hat viel einfacher funktioniert als ich befürchtet hatte. Die überstehenden 2 cm Algenblatt kann man dann ganz einfach auf das Maki kleben. Falls es nicht gut genug hält einfach mit dem Finger ein bisschen Reiskleber darauf verteilen. Fertig ist die erste Makirolle!

Wenn alle Makis gerollt sind, kommt das scharfe Messer zum Einsatz. Die Rollen schneidet man in 1.5-2 cm dicke Scheiben.

Nigiris

Bei Nigiris handelt es sich um Reisbällchen oder -kugeln, auf denen man entweder Fisch auflegt oder innen hinein gibt. Wir haben die einfachere Variante gewählt und längliche Reisbällchen geformt und rechteckige Fischstücke darauf gelegt.

Lasst es euch schmecken!

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